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Zahnerhaltung:

Nichts geht über eigene Zähne

Eigene Zähne sind beser als jeder Zahnersatz oder Implantate. Deshalb ist die Zahnerhaltung neben der Prophylaxe (Vorbeugung) unser wichtigstes Ziel.

Alternativen zum Amalgam

Amalgam als Füllungsmaterial ist wegen des darin enthaltenen Quecksilbers und anderer Metalle seit 2025 in Deutschland verboten. Allerdings haben noch viele Menschen alte Amalgam-Füllungen im Mund. Hier erfahren Sie, welche Alternativen es gibt.
Wenn Zähne Karies ("Löcher") haben ...
... oder auf andere Weise beschädigt sind, müssen sie repariert werden. Einfache Kunststoff-Füllungen haben jedoch nur eine kurze Haltbarkeit und verfärben sich oft nach einiger Zeit dunkel.
Wir raten Ihnen deshalb von diesen billigen Lösungen ab und empfehlen Ihnen stattdessen zwei bessere Alternativen mit wesentlichen Vorteilen: Sie sind lange haltbar und sie sind zahnfarben. Das heißt, dass sie von anderen nicht zu sehen sind.
Erfahren Sie jetzt mehr darüber:

Keramik-Inlays

Mit moderner Technik können wir Keramik-Inlays innerhalb nur eines Termins herstellen und einsetzen. Ohne Abdruck. Ohne lästige Provisorien. Ohne zweiten Termin. Schauen Sie sich dazu unser Video an:
Die vielen Vorteile von Keramik
Inlays (Einlagefüllungen) werden außerhalb des Mundes hergestellt und dann in die Zähne eingesetzt. Sie können aus einer Gold-Legierung oder aus Keramik bestehen. Wir bevorzugen ganz klar Inlays aus reiner Keramik wegen ihrer vielen Vorteile:
  • Keramik ist sehr gut körperverträglich und verursacht keine Allergien.
  • Sie hat eine sehr lange Haltbarkeit von 20 und mehr Jahren.
  • Keramik passt sich farblich an die Zähne an und ist deshalb unübertroffen ästhetisch.
  • Keramik verfärbt sich nicht im Laufe der Zeit wie das bei einfachen Kunststoff-Füllungen der Fall ist und bleibt "ewig" schön.
  • Auf Keramik setzt sich kaum bakterieller Zahnbelag fest, weshalb das Zahnfleisch entzündungsfrei bleibt.

Komposit-Füllungen

Komposit-Füllungen sind die preisgünstige Alternative zu Keramik-Inlays. Erfahren Sie hier, worin die Unterschiede bestehen.
Lächelnde Frau mit braunen Haaren in weißer Bluse hält eine Brille in einem hellen Büro.
"Unsichtbare" Komposit-Füllungen
Was sind Komposit-Füllungen?
Komposits sind keramikverstärkte Füllungsmaterialien, die zu etwa 20 % aus Kunststoff und zu ca. 80 % aus feinst gemahlenem Keramikpulver bestehen.
Sie werden als Paste in Zahndefekte eingebracht und dann ausgehärtet. Durch ein spezielles Verfahren werden sie fest (adhäsiv) mit der Zahnsubstanz verbunden, damit keine Randspalten entstehen, durch die Bakterien eindringen könnten.
Auch Komposit-Füllungen sind sehr ästhetisch und von anderen nicht zu sehen, wenn Sie lachen oder den Mund weit öffnen.
Allerdings ist die Haltbarkeitsdauer nicht ganz so hoch wie die von Keramik-Inlays. Deshalb entscheiden sich immer mehr Patienten für die hochwertigere Alternative Keramik.

Häufige Fragen zur Zahnerhaltung

Welche Füllungsmaterialien verwendet die Praxis – und worauf legen Sie bei der Wahl wert?

In unserer Praxis setzen wir auf körperverträgliche, ästhetische Materialien, die langfristig zuverlässig und optisch ansprechend sind. Je nach Befund und Situation empfehlen wir zwei bewährte Alternativen:

  • Keramik-Inlays: Hergestellt mit dem Cerec-System direkt in der Praxis, in einem einzigen Termin. Keramik ist sehr gut gewebeverträglich, farbbeständig, extrem langlebig und setzt kaum Bakterienbelag an.
  • Komposit-Füllungen: Ein keramikverstärktes Material auf Kunstharzbasis, das direkt in den Zahn eingebracht und ausgehärtet wird. Sehr ästhetisch, zahnfarben und eine preisgünstigere Alternative zu Keramik-Inlays.

Bei der Materialwahl stehen Ihre Bedürfnisse, die Größe des Defekts und die Lage des Zahns im Mittelpunkt. Wir beraten Sie ausführlich, damit die Entscheidung wirklich zu Ihrer Situation passt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Keramik-Inlay und einer Komposit-Füllung?

Der grundlegende Unterschied liegt in der Herstellungsweise: Eine Komposit-Füllung wird direkt im Mund eingebracht, modelliert und ausgehärtet – das geht in einem einzigen Arbeitsgang. Sie ist preisgünstiger und eignet sich gut für kleinere bis mittelgroße Defekte.

Ein Keramik-Inlay hingegen wird außerhalb des Mundes hergestellt – bei uns mit dem Cerec-System computergestützt und vollautomatisch gefäst. Der Vorteil: eine höhere Präzision, ein besserer Randschluss und eine deutlich längere Haltbarkeit. Die Kermikoberfläche ist extrem glatt, setzt kaum Zahnbelag an und behält ihre Farbe dauerhaft. Für größere oder stark beanspruchte Bereiche – etwa die Kauflächen der Backenzähne – ist ein Keramik-Inlay in der Regel die überlegene Wahl.

Wie läuft die Behandlung mit einem Keramik-Inlay ab – brauche ich dafür mehrere Termine?

In unserer Praxis fertigen wir Keramik-Inlays mit dem Cerec-System – das macht einen zweiten Behandlungstermin überflüssig. Der Ablauf in einem Termin:

  • Vorbehandlung: Der beschädigte Bereich wird von Karies befreit und vorbereitet.
  • Digitale Aufnahme: Statt eines klassischen Abdrucks scannen wir den Zahn digital.
  • Fräsen: Das Inlay wird aus einem Keramikrohling in unserer Praxis gefäst, während Sie kurz warten.
  • Einsetzen: Das fertige Inlay wird mit einem speziellen Adhäsivverfahren dauerhaft und randspaltfrei im Zahn befestigt.

Das Ergebnis ist eine hochwertige, zahnfarbene Versorgung, die sofort belastet werden kann – kein Provisorium, kein Rückkehrtermin für das Einsetzen.

Wie lange halten Keramik-Inlays und Komposit-Füllungen nach Ihrer Erfahrung?

Nach unserer Erfahrung halten Keramik-Inlays bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollbesuchen in der Regel 15 bis 20 Jahre und mehr. Keramik nutzt sich nicht ab, verfärbt sich nicht und bleibt dauerhaft passgenau. Entscheidend ist ein guter Randschluss beim Einsetzen – das stellen wir mit dem computergestützten Cerec-System und dem Adhäsivverfahren sicher.

Komposit-Füllungen haben eine etwas kürzere Lebensdauer. Nach unserer Erfahrung sind sie bei guter Pflege 8 bis 12 Jahre und oft deutlich länger haltbar. Die genaue Prognose hängt von der Größe der Füllung, der Lage im Mund und den individuellen Kaugewohnheiten ab. Gute Mundhygiene und regelmäßige Prophylaxe verlängern die Haltbarkeit erheblich.

Warum ist es so wichtig, die eigenen Zähne möglichst lange zu erhalten?

Eigene Zähne sind biologisch und funktionell unübertroffen: Sie haben Nervenfasern, die den Druck beim Kauen präzise regulieren, und sie erhalten durch ihre Wurzeln den Kieferknochen, der sonst nach einem Zahnverlust abgebaut wird. Kein Zahnersatz – so hochwertig er auch sein mag – kann diese Eigenschaften vollständig ersetzen.

Deshalb ist Zahnerhaltung für uns keine Einschränkung, sondern erste Wahl: Wir schöpfen alle modernen Möglichkeiten aus – von der präzisen Kariestherapie über Keramik-Inlays bis zur Wurzelbehandlung – bevor wir eine Extraktion in Betracht ziehen. Das spart langfristig auch Kosten: Ein erhaltener Zahn ist in der Regel wirtschaftlicher als Zahnersatz oder ein Implantat.